Buch

Anders aufgewachsen
Wir alle waren ein Kind. Die ersten Jahre prägen uns. Aber wie? Tauchen Sie ein in kindliche Lebenswelten und lesen Sie, wie elf Menschen wurden, wer sie sind.
Einblick
In «Anders aufgewachsen» (2022) erzählen elf Frauen und Männer, geboren zwischen 1944 und 1998, von ihrer Kindheit und wie diese sie geprägt hat. Zum Beispiel Peter, der mit zwei Müttern aufgewachsen ist. Katharina, deren Vater Priester ist. Samira, die ihre Mutter bis zum Tod pflegte. Cornelia, die an einer seltenen Erbkrankheit leidet. Walter, der in einem Zoo gross wurde.
Die Porträtierten sprechen über Leichtes und Schweres. Über glückliche Momente mit Menschen, die sich für sie einsetzten. Aber auch über tiefe Verletzungen und den Versuch, diese zu heilen. Der Fotograf Meinrad Schade zeigt die Protagonist:innen in einfühlsamen Porträtaufnahmen. Die Berichte fügen sich ein in aktuelle Debatten wie jene über Regenbogenfamilien, Young Carers, illegale Adoptionen, Inklusion, fürsorgerische Zwangsmassnahmen, Freikirchen, humanitäre Hilfe, die Expat-Kultur oder das Zölibat. Über die individuellen Lebenserfahrungen hinaus wird deutlich: Aufwachsen ist nicht einfach Privatsache.
«Entstanden sind elf ungemein facettenreiche Einblicke in berührende Lebensgeschichten. Der spürbare Wunsch, sich wahrhaftig mitzuteilen, macht die Porträts zu Begegnungen.»
Dr. phil. Heidi Simoni, Direktorin Marie Meierhofer Institut für das Kind
«Mit den elf Porträts lösen die Autorinnen ganz entschieden ihre eigene These ein: Jede und jeder wächst anders auf, anders als alle anderen!»
André Woodtli, Amtschef Amt für Jugend und Berufsberatung, Kanton Zürich
«Die Biografien faszinieren und berühren, stecken trotz Leid und Schwierigkeiten voller Lebensmut.»
Dagmar Brunner, Programm Zeitung Basel